Kostenlose Office-Alternativen
Man kann die aktuelle Version der populären Office-Suite des amerikanischen Softwareriesen Microsoft 60 Tage kostenlos antesten. Wer das Programm danach weiter nutzen möchte, muss allerdings über €70 bezahlen (oder als Student €52).
Es gibt allerdings auch einige brauchbare Alternativen zum Microsoft Office, die nicht so bekannt sind. Dafür sind sie aber kostenlos und inzwischen auch völlig gleichwertig und deswegen für jeden, der sich die €70 sparen möchte, einen Blick wert:
1. OpenOffice (bzw. OpenOffice.org)
Das Open-Source Programm ist ein vollwertiges Paket mit allen notwendigen Anwendungen. Es enthält wie das Microsoft-Pendant ein Textverarbeitungsprogramm (Writer), eine Tabellencalculation (Calc), ein Präsentationsprogramm (Impress), ein Grafikbearbeitungsprogramm (Draw), eine Datenbankverwaltung (Base) sowie einen Formel-Editor (Math). Damit steht OpenOffice der Microsoft-Software in nichts nach. Auch der Funktionsumfang entspricht im Groben dem Microsoft Office. Da die meisten Anwender die meisten Funktionen von Word und Co. sowieso nicht komplett ausnutzen, ergibt sich für Otto-Normalverbraucher in der Hinsicht kein Nachteil.
OpenOffice benutzt ein eigenes Dateiformat, unterstützt aber auch alle anderen gängen Dateiformate und kann natürlich auch die Formate von Microsoft (.doc oder sogar .docx etc.) öffnen und bearbeiten. Die aktuellen Microsoft-Office Versionen unterstützen inzwischen sogar die offenen Formate, die von der Open-Office Suite genutzt werden. Das Exportieren von Dokumenten in ein PDF ist ebenfalls problemlos möglich.Das Beste daran ist: Die Software lässt sich komplett kostenlos herunterladen und ist für alle gängigen Betriebssysteme und fast alle geläufigen Sprachen erhältlich.
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Plugins und Erweiterungen, mit denen man den Funktionsumfang ganz leicht erweitern kann. So gibt es beispielsweise ein Tool, mit dessen Hilfe man PDF-Dateien editieren kann. Normalerweise benötigt man dazu teure Software.
Weitere Informationen und den Download gibt es unter: http://openoffice.org/
2. Google Docs
Einen etwas anderen Ansatz wendet der Konzern Google an. Unter dem Namen “Google Docs” bietet der amerikanische Konzern ebenfalls eine Art Office-Suite an — allerdings komplett online. Der Funktionsumfang ist etwas geringer als bei den konventionellen Download-Programmen. Die wichtigsten Funktionen sind aber vertreten und für die meisten Anwender ist der Funktionsumfang von Google Docs völlig ausreichend.
Die fertigen Dokumente werden auf dem Server gespeichert. Das hat den Vorteil, dass sich alles über das Internet von jedem beliebigen Ort abrufen lassen kann. Auf Wunsch kann man die Dateien auch in einem beliebigen Format (Microsoft, OpenOffice, HTML, PDF u.a.) herunterladen. Darüber hinaus kann man auch schon bestehende Dokumente hochladen und mit Google Docs bearbeiten. Praktisch ist diese Möglichkeit zum Beispiel, wenn man viel an verschiedenen Computern arbeitet und die Daten nicht immer synchronisieren möchte/kann.
Der Service ist ebenfalls komplett kostenlos, erfordert aber einen (ebenfalls kostenlosen) Google-Account.
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Januar 26th, 2010 - 16:29
Dieser Dienst ist genial — weil man hier wirklich zu jeder Zeit und von jedem Ort aus seine Dokumente, Briefe und Tabellen bearbeiten kann — leider muss man aber zur Vorsicht aufrufen, auch hinter diesem Dienst steckt wahrscheinlich die gewohnte Datensammelwut von Google!